Entstehungsgeschichte Kess-erziehen

“Kess-erziehen” wurde von Pädagogen und Psychologen auf der wissenschaftlichen Basis der Individualpsychologie Alfred Adlers entwickelt und praktisch erprobt.

Individualpsychologen gehen davon aus, dass das Bedürfnis nach Zugehörigkeit ein angeborenes soziales Grundbedürfnis darstellt, deren Erfüllung der Hauptantrieb für menschliches Verhalten und Handeln überhaupt ist. Fühlt sich der Mensch zugehörig, ergibt sich daraus die Basis für Selbstachtung, Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen

“Kess-erziehen“ ist im Rahmen eines Projektes der AKF – Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung in Zusammenarbeit mit dem Familienreferat im Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg entstanden. Ziel war es, im Unterschied zu verschiedenen eher direktiven Trainingsprogrammen einen Erziehungskurs zu konzipieren, der u.a. Mütter und Väter ermutigt, sowohl ihre Stärken als auch die der Kinder in den Blick zu nehmen und den Kindern selbstverantwortetes Handelns zuzutrauen, die Beziehungsqualität zwischen Eltern und Kind stärkt, indem Akzeptanz, Kongruenz und Empathie gefördert werden.

Kess-Kurse werden von zertifizierten KursleiterInnen durchgeführt, deren Qualitätsstandard durch regelmäßige Supervisions- und Fortbildungsangebote gesichert wird.